Archiv der Kategorie: Zubehör

Pedale DMR Vault orange

Ich habe mir neue Flatpedals zugelegt und habe direkt welche gewählt, die nicht nur cool ausschauen, sondern auch farblich zum Scott Genius 700 tuned Plus und zum Scott Scale 910 passen. Ich nutze Flatpedals gerne, um zum Einen meine Fahrtechnik-Einheiten zu absolvieren und zum Anderen, um bei kalten Temperaturen zu biken. Das hat den Vorteil, dass die Kältebrücke der Klickpedale wegfällt und ich dann auch Schuhe anziehen kann, die besser Winter geeignet sind, als Klickschuhe. Ich nutze dabei ganz gerne auch mal Cross-Lauf-Gore-Tex-Schuhe.

Zu den Pedalen: Es sind die DMR Vault in orange mit blauen Pins. Schaut sehr gut aus!

Im Grunde gibt es nicht wirklich etwas zu bemängeln. Ich habe mir aber vorsorglich gleich eine Packung blauer Ersatz-Pins mitbestellt, denn es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis entweder einer fehlt oder ein Pin abgenutzt ist.

http://www.dmrbikes.com/Catalogue/Pedals/Vault-2/Vault

Fazit: Bis jetzt kann ich noch kein umfassendes Urteil abgeben, weil bisher zu wenige Fahrstunden auf diesen Pedalen. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Fazit 2: Mein abschließendes Urteil lautet, dass die Pedale wirklich sehr gelungen sind. Sie bieten auch bei extrem nassen und schlammigen Verhältnissen sehr guten Halt und auch derbe Schläge halten sie aus. Die Farbe ist an der einen oder anderen Stelle etwas heller geworden, aber das ist auch kein Wunder, denn wenn ich mein Material nutze, dann schone ich es auch nicht, sondern ich tue damit das wofür es da ist. 😉

Magura-Steckachse

Dieser Beitrag ist eigentlich einer der Sorte „war ja klar, dass dies irgendwann passieren musste“.

Kurzer Hintergrund: Team-bedingt fahre ich noch ein 29er Carbon-Hardtail der Marke Kreidler bestückt mit sogenannten Edel-Parts der Firmen Magura, Tune und Syntace.

Als Federgabel ist die TS8 R Federgabel mit 100 mm Federweg und der M15 Steckachse samt T25 Torx verbaut. Nun kommt es durchaus hin und wieder vor, dass man die Laufräder ein oder ausbauen muss oder auch etwa die Steckachse nachziehen muss, weil sie nicht fest genug verschraubt ist  oder durch Kälte sich gelockert hat. So geschehen am Samstag letztes Wochenende. Vorderrad musste nachgezogen werden. Ich also den Original-Magura-Schlüssel aus der Satteltasche genommen (am Original-Ort IN der Steckachse hält der Schlüssel schon seit kurz nach der Inbetriebnahme des Rades nicht mehr) und wie immer angesetzt und die Steckachse nachgezogen und KRACK! *großeAugenBekomm* Ich weiß nicht, ob etwa 5 Grad Außentemperatur der Spezifikation des Produktes widersprechen, aber der Schlüssel ist tatsächlich abgebrochen! Und der Rest des Schlüssels steckt in der Steckachse.

Hier das Ergebnis in Bilder:

WP_20141215_08_44_47_ProWP_20141215_08_51_21_Pro

Jetzt stellt sich für mich nun die Frage, wie ich den Rest aus der Steckachse bekomme? Vielleicht möchte ich zwecks Transport das Vorderrad ja mal ausbauen. Am besten ich frage wie immer den Mechaniker. Der wird nicht wissen, ob er lachen oder weinen soll. Auch hier die höchst subjektive Einlassung meinerseits: Wenn ein Laufradsatz knapp über 1000 Euro kostet, darf er nebst Zubehör einen Ein- und Ausbau ruhig schadfrei überstehen!?

Mehr Details später…

Also mit der Rohrzange bekomme ich die Steckachse wieder raus und rein, also auch ohne Torx. Mal sehen wie lange die Steckachse DAS aushält… Ich habe mir auf jeden Fall mal eine neue Steckachse bestellt.

Update zu dem Syntace-Laufräder (W30): Die Laufräder sind von Syntace ganze 3 Mal (!) anstandslos getauscht worden, da vor allem beim Hinterrad die Felge der Länge nach gerissen war. Richtig gelesen: Felge, der Länge nach, auf der kompletten Länge! Mir ist völlig schleierhaft, wie das passieren kann, zumal an einem Marathon-Hardtail, welches naturgemäß nicht gerade im Hardcore-Downhill-Gelände bewegt wird.

Update zum erwähnten Kreidler-Bike: Das Kreidler musste mittlerweile ausziehen und hat ein neues Herrchen bekommen, welches überglücklich damit ist. An die Stelle des Kreidlers ist nun ein brandneues Scott Scale 910 getreten. Mehr dazu im separaten Beitrag.

 

Fazit: Weder die Laufräder, noch die Steckachse sind RTS-approved!

Pulsmesser: Polar RCX5

Vor einigen Jahre entschloss ich mich, dass ich in Sachen Leistungsüberwachung mal wieder auf einen aktuellen Stand kommen müssen. Da ich in der Vergangenheit bereits einen Polar Pulsmesser hatte, entschied ich mich erneut auf diesen Hersteller zurückzugreifen.

Nachdem ich durch die wirklich große Produktvielfalt von Polar gekämpft hatte, war klar, dass ich den RCX5 haben möchte. Gedacht, getan. Also das Gerät bestellt und gleich passendes Zubehör bestellt: Trittfrequenzmesser, Geschwindigkeitmesser, und GPS-Sensor. Auf die einzelnen Funktionen möchte hier nicht eingehen, aber hervorzuheben ist, dass die Puls-Funktion sogar im Wasser funktioniert.

Der Link zum Produktbild hat sich wohl geändert.
Produktbild Polar RCX5: http://www.polar.com/de/produkte/maximiere_deine_leistung/laufen_multisport/RCX5

Nachdem ich die Bedienung durchschaut hatte, konnte ich das Gerät mit meinen Grenzwerten füttern und auf mich einstellen. Im Prinzip ist das Ganze recht einfach, auch wenn es nicht wirklich intuitiv ist.

Mittlerweile ist das Gerät bei mir seit Jahren im Einsatz und ich trage die Uhr täglich als Alltagsuhr. Zusätzlich ist das Gerät 3 bis 7 Mal pro Woche im Sporteinsatz. Die Uhr tut genau das, was sie soll und ist mit ihrem Metalgehäuse für mich genau richtig ausgelegt. SIe hat zwar mittlerweile ein paar Kratzer, was der Funktionalität aber keinen Abbruch tut. Das Gehäuse aus Metal ist bestens geeignet, wenn es auch mal ruppiger zur Sache geht und auch der eine oder andere Sturz nicht ausbleibt. Alles kein Problem. Selbst die Sensoren hatten bisher kein Problem. Ich schaue immer, dass ich mehrere Ersatzbatterien im Haus habe, falls mal eine leer wird. Etwas schade ist, dass man keinen Watt-Leistungsmesser per ANT+ o.ä. koppeln kann. Eine Suche nach entsprechenden Software-Updates war bislang ebenfalls erfolglos. Dies werde ich dann eventuell damit umgehen, in dem ich in Zukunft eine Watt-Kurbel (die ich noch nicht habe) mit meinem Garmin-Etrex30 koppele, was aber erst noch zu testen ist.

Wer eine zuverlässige und funktional hochwertige Pulsuhr mit vielen Möglichkeiten sucht, ist mit dieser Uhr bestens bedient.

Fazit: Die Polar RCX5 ist uneingeschränkt  RTS-approved

Satteltasche Syncros HiVol 1260

Die Satteltasche Syncros HiVol 1260 kaufte ich mir in 2013, da in diese genau meine Pumpe reingepasst hat, samt dem üblichen Kram, den man auf einem Rennen durchaus brauchen kann. Die Tasche sieht sehr wertig aus und ist zunächst einmal einfach zu befestigen und hat recht viel Platz.

Ich also die Tasche montiert wie vorgeschrieben, mein Zeugs reingepackt und ab auf die erste Trainingsfahrt mit dem Hardtail. Die ersten Fahrten war auch alles ok. Die Tasche schien zu halten, was sie versprochen hat.

Dann kam die erste Ausfahrt in den Alpen mit entsprechenden Abfahrten in verblocktem Gelände. Danach habe ich eher durch Zufall festgestellt, dass die Tasche am Klettband eingerissen war. „Seltsam“ dachte ich mir und die Tasche zum Händler meines Vertrauens zurückgebracht. Neue Tasche bekommen (Garantie), neue Tasche montiert, wieder geradelt, nächste verblockte Abfahrt: Tasche wieder kaputt. Das Spiel hat sich mehrfach wiederholt. Jedes mal ausgetauscht auf Garantie von Syncros. Verzweifelt bin ich letzlich beim Marathon 2014 in Riva, als sich die Tasche aus der Halterung am Sattel gelöst hat und nach unten auf das Hinterrad geplumpst ist. Dies wurde wohl durch die Schaukelbewegungen beim Wiegetritt ausgelöst, denn es war im ersten Anstieg, ohne verblockte Abfahrt. Durch den Kontakt mit dem Hinterrad ist die Tasche dann komplett abgerissen. Aus diesem Grunde musste ich die Tasche vorne unter mein Trikot stecken und konnte sie erst 30 Kilometer später an der Team-Verpflegungs-Station abgeben. So konnte ich wenigsten den Rest wieder ungestört fahren. Zum Glück hatte ich keine Panne.

Fazit: Die Tasche ist groß, schaut gut aus und tut, was sie soll, wenn man nicht MTB fährt. M.E. ist dies keine MTB-Tasche, sondern eine Rennrad-Tasche. Als Befestigung unter dem Sattel sollte man auf jeden Fall zwei Kabelbinder hernehmen, mit denen man über Kreuz die Tasche am Sattel befestigt. Dann fällt sie auf keinen Fall mehr runter, auch wenn sie abreist. Für den eigentlichen Einsatzzweck ist diese Tasche nicht RTS-approved.  

Das Bild wurde von Syncros wohl entfernt.
Produktbild von Syncros: http://www.syncros.com/syncros/global/de/products/2337151001222/Satteltasche-Syncros-HiVol-1260

Tune: Schnellspanner U20

Schon etwas länger her ist meine Begebenheit mit dem, an meinem Team-Hardtail original am Syntace-Hinterrad verbauten, Schnellspanner U20 von Tune.

Nach etwa 10 Fahrten auf Trails im Laubwald mit zwar kurzen, aber teils extrem steilen Rampen ist es drei Mal passiert, dass sich das Hinterrad aus dem Rahmen heraus geschraubt hat, als ich mit maximalem Drehmoment die steilste der Rampen hochgekurbelt bin. Ich habe es mehrfach versucht, aber es war einfach nicht möglich, den Spanner so fest anzuziehen, dass es gehalten hätte.

Dabei mache ich Tune auch gar keinen Vorwurf. Dieser Schnellspanner schaut zwar extrem cool aus und ist wohl einer der leichtesten auf diesem Planeten, aber offenbar nicht spezifiziert für einen Fahrer meines Gewichtes. Er ist an meinem Bike einfach fehlt am Platze, da er aufgrund des sehr filigranen Fixierings einfach zu wenig Auflagefläche hat.

Lösung: Ich habe einen ganz normalen (billigen) Schnellspanner von Shimano (5 €) eingesetzt, ordentlich zugeknallt und gut ist. Das oben beschriebene Phänomen ist seither nicht mehr aufgetreten.

Fazit: Der Tune U20 tut was er soll, wenn ihr nicht zuviel Watt auf die Kurbel stemmt. Ich denke mal, der (Renn-)Fahrer sollte in diesem Fall nicht mehr als 70-75 Kilo auf die Waage bringen. Ich könnte mir vorstellen, dass der U20 in einer entsprechenden  Eloxal-Farbe vor allem Frauen Spaß machen wird, wo er sicher wirklich sinnvoll ist, auch wenn er sehr teuer ist.

Hier ist das gute Stück:

Produktibild von Tune: http://www.tune.de/produkt/nabenspanner/u20